Unser Herz schlägt für Dresden. Und E-Mobilität.

Die DREWAG bringt die Elektromobilität ins Rollen: Denn wir errichten seit vielen Jahren Ladetechnik in Dresden, im privaten und öffentlichen Raum. Mit uns haben Sie einen erfahrenen und kompetenten Partner an Ihrer Seite.

 

Wie finde ich eine Ladestation in Dresden?

Laut Bundesnetzagentur (BNetzA) sind in Sachsen erste Jahreshälfte 2019 ungefähr 280 Ladestationen beziehungsweise rund 700 Ladepunkte gemeldet – Tendenz steigend. Allein 25 Ladesäulen (rund 90 Ladepunkte) betreibt inzwischen die DREWAG verteilt im Stadtgebiet von Dresden. Mittlerweile gibt es technische Lösungen, die zum Beispiel auf dem Smartphone anzeigen, welche Ladestation gerade frei ist und wo Sie am günstigsten auftanken können – so etwa das StromTicket von DREWAG.

Wie lade ich ein Elektroauto an einer öffentlichen Ladesäule?

Der Ladevorgang weist viele Parallelen zum bekannten Tankvorgang bei Verbrenner-Fahrzeugen auf: Tankklappe öffnen, Ladekabel andocken – das war es schon fast. Jedes Elektroauto führt seinen „Tankschlauch“, sprich: ein Ladekabel, mit sich. Denn an öffentlichen Ladesäulen kann ein fest verbautes Kabel vorhanden sein, muss aber nicht. Beispielsweise an Schnellladesäulen ist es in der Regel integriert, an anderen Ladestationen kommt häufig das eigene Kabel zum Einsatz. Also: Via Kabel das E-Auto mit der Ladesäule verbinden – und nach Auswahl des Zahlungsverfahrens am Interaktionsfeld der Säule können Sie den Ladevorgang starten.

Wie bezahle ich einen Ladevorgang?

DREWAG-Ladesäulen bieten verschiedene Bezahlmöglichkeiten: Für die Optionen StromTicket und e-Charging benötigen Sie ein Smartphone. Nach einer einmaligen Registrierung navigieren Sie sich durch das Menü, starten via Handy den Ladevorgang und bezahlen mit dem ausgewählten Verfahren (zum Beispiel Kreditkarte oder Lastschriftverfahren). Beim eRoaming benötigen Sie die Ladekarte eines Elektromobilitätsproviders. Wer via StromTicket lädt, kann je nach Anforderung aus verschiedenen Tarifen zwischen 0,50 und 4 € auswählen. Aufladungen über e-Charging kosten derzeit pauschal 4 €. Die Ladekosten bei eRoaming können je nach Vertragspartner variieren.

Öffentliche Ladesäulen von DREWAG finden Sie derzeit an 19 Standorten in Dresden. Aktuell werden die DREWAG-Ladesäulen schrittweise in das e-Roaming-System eingebunden. Damit sind der Zugang und die Abrechnung zusätzlich zum StromTicket auch über verschiedene Apps wie zum Beispiel e-Charging sowie über Ladekarten möglich.
 

Mit unserem emobil.Kompass schnell und einfach den Weg in die E-Mobilität finden! Vergleichen Sie, ob sich ein Elektroauto für Ihr Fahrverhalten lohnt. Die passende Ladetechnik zu Ihrem Wunschauto können Sie auch gleich auswählen. Sie fahren bereits ein Elektroauto? Auch dafür erhalten Sie die richtige Ladetechnik von uns. Ihr Elektroauto jetzt noch kostengünstig laden – kein Problem mit Strom von DREWAG.

Fördermittel im Überblick

Der Umweltbonus beträgt

  • für ein reines Batterieelektrofahrzeug und ein Brennstoffzellenfahrzeug 4.000 €
  • für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug 3.000 €.

Die KFZ-Steuerbefreiung beträgt

  • ab der Erstzulassung für ein Elektroauto 10 Jahre.

Kann ein Elektrofahrzeug auch an einer normalen Haushaltssteckdose geladen werden?

Ja. In der Regel ist das Laden an einer Schuko-Haushaltssteckdose (CEE 7/3) mit max. 2,4 kW möglich. Allerdings wird ein spezielles Ladekabel mit der Ladebetriebsart 2 (Mode 2) verwendet.

Bei der Ladebetriebsart 2 befindet sich in der Ladeleitung eine Steuer- und Schutzeinrichtung („In Cable Control and Protection Device“ IC-CPD). Sie übernimmt den Schutz vor elektrischem Schlag bei Isolationsfehlern – für den Fall, dass der Nutzer sein Fahrzeug an eine Steckdose anschließt, die bei der Errichtung nicht für das Laden von Elektrofahrzeugen vorgesehen war. Über das Pilotsignal erfolgen der Informationsaustausch und die Überwachung der Schutzleiterverbindung zwischen der IC-CPD und dem Fahrzeug.

Im Vergleich zu anderen Systemen sind längeren Ladezeiten an einer Schuko-Haushaltssteckdose zu beachten.

Wie lange dauert die Aufladung über die normale Haushaltssteckdose?

Geht man von einer Batteriekapazität von ca. 35 kWh (z.B. VW e-Golf) aus und einem geringen zurückgelegten Weg von 50 km (~7 kWh), beträgt die Ladezeit am Abend ca. 3 Stunden.

Bei einer größeren Wegstrecke oder einem höheren Verbrauch und einer verbleibenden Restkapazität der Batterie von 20 Prozent (~200 km Weg), beträgt die Ladedauer über die Steckdose ca. 12 Stunden.

Muss die Leistungserhöhung beim Installateur oder Netzbetreiber angezeigt werden?

Ab einer Leistung von 3,7 kW muss die Installation einer Wallbox über eine Elektrofachfirma erfolgen. Diese Installation muss beim Netzbetreiber (DREWAG NETZ) angezeigt werden. Das entsprechende Formular (Datenblatt „Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge“, PDF, 204 kB) finden Sie auf www.drewag-netz.de.

Ist die Anschlussleistung größer als 11 kW, muss der Netzbetreiber zustimmen. Dadurch soll verhindert werden, dass eventuelle Netzrückwirkungen das Niederspannungsnetz beeinflussen. Außerdem kann diese Angabe bei der Planung des Elektroversorgungsnetzes berücksichtigt werden.

Lohnt es sich, Ladetechnik nachzurüsten?

Es wird immer geraten, eine Wallbox zu installieren. Diese Ladetechnik ist sicherer und damit vorteilhafter.

Die Nachrüstung für das einphasige Laden – an einem Fahrzeugstandort mit vorhandenen „Lichtstrom“ – ist einfach umsetzbar. Für höhere Ladeleistungen ab 11 kW (mehrphasiges Laden) können größere Investitionen erforderlich sein.
 

Was ist bei der Installation von Ladetechnik zu beachten?

Bei der Planung der heimischen Stromtankanlage geht man wie folgt vor: Zuerst wird die Anschlussleistung bestimmt. Diese ist abhängig von der zu erwartenden durchschnittlichen Tagesfahrleistung. Für die private Garage liegt die Anschlussleistung typischerweise zwischen 3,7 und 11 kW. Als nächstes wird der Installationsort ausgewählt. Dieser sollte in unmittelbarer Nähe der Stellfläche des zu versorgenden Fahrzeuges sein. Je nach Aufstellungsort ergeben sich weitere Anforderungen an die Ladestation.

In einem weiteren Schritt wird nun die Elektroinstallation geplant. Zwischen klassischen elektrischen Verbrauchern im Haushalt und der Versorgung eines Elektrofahrzeuges mit elektrischer Energie bestehen trotz gleichen Grundprinzips wichtige Unterschiede. Diese erfordern eine gründliche Planung durch einen Fachbetrieb und eine großzügige Auslegung der Anlage.

Während beispielsweise beim Betrieb einer Waschmaschine keine besonderen Vorkehrungen zu treffen sind, müssen beim Laden eines Elektrofahrzeuges die speziellen Anforderungen des Ladevorgangs beachtet werden. Die Waschmaschine hat zwar eine ebenfalls hohe Leistungsaufnahme, ruft dieses Potential jedoch nur für eine vergleichsweise kurze Dauer ab, z. B. zum Aufheizen des Wassers. Beim Elektrofahrzeug wird über die gesamte Dauer des Ladevorgangs – u. U. über mehrere Stunden – eine sehr hohe elektrische Leistung abgerufen. Folglich muss die Ladeinfrastruktur entsprechend ausgelegt sein.

Wo kann man eine Wallbox kaufen?

Wir erstellen Ihnen Ihr individuelles Angebot. Senden Sie uns einfach eine E-Mail.

Wird ein separater Zähler benötigt?

Bei vorhandenem Netzanschluss wird grundsätzlich kein separater Zähler benötigt. Die meisten Wallboxen besitzen serienmäßig schon einen eingebauten Zähler. Um einen besseren Überblick über den jährlichen Stromverbrauch zu haben, sind separate Zähler jedoch vorteilhaft.

Ein separater Zähler wird nur benötigt, wenn die Ladeeinheit über einen neuen Netzanschluss an das Niederspannungsnetz angeschlossen wird.

Kann eine Wallbox mit einem Stromspeicher gekoppelt werden?

Es ist generell möglich, einen Stromspeicher mit einer Ladeinfrastruktur zu koppeln. Vor allem im Eigenheimbereich ergibt die Kombination einer Wallbox mit Stromspeicher und einer Photovoltaikanlage Sinn. Durch den höheren Verbrauch des vor Ort produzierten Stroms, muss weniger Energie aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen werden und so können die Stromkosten sinken.