Pressemitteilungen der DREWAG und verbundener Unternehmen

In unserem Pressebereich haben wir für Sie alle wichtigen Informationen rund um die DREWAG und ihre Aktivitäten zusammengestellt. Sie können hier alle unsere aktuellen Pressemitteilungen online abrufen.

Nun ist es soweit. Der 200-Meter-Schornstein auf dem Gelände des Innovationskraftwerkes Reick - das zweithöchste Bauwerk Dresdens - soll 2017 zurückgebaut werden.

Das Innovationskraftwerk Reick ist Spitzenlast- und Reserveheizkraftwerk der Fernwärmeversorgung im zentralen Fernheiznetz von Dresden. Es besteht aus zwei Dampferzeugern mit einer Dampfturbine und zwei Heißwassererzeugern (HWE). Für die Ableitung der HWE-Abgase ist der 200-m-Schornstein jedoch überdimensioniert, weil er 1976 für insgesamt 6 HWE gebaut wurde. Für den Betrieb bedeutete das bislang, dass der Schornstein minimal 8 Stunden am Stück betrieben werden musste, um Durchfeuchtungsschäden durch das Abgas zu verhindern. Das galt auch, wenn die HWE nur eine Stunde am Tag gebraucht wurden. Das kostete unnötig Brennstoff. Zudem muss ein so hohes Bauwerk ständig mit großem Aufwand periodisch geprüft und instand gehalten werden.

Daher hat die DREWAG den Ersatz des Schornsteins durch Neuerrichtung einer knapp 50 m hohen Schornsteinanlage mit zwei Stahlschornsteinen beschlossen. Diese besteht je HWE im Wesentlichen aus einem neuen Stahlschornstein mit integriertem Schalldämpfer sowie einer neuen Abgasleitung.

Durch die hohe Beständigkeit der Stahlschornsteine gegenüber Abgaskondensat minimieren sich die Anfahrzeiten sowie die Mindestlaufzeiten der HWE und erhöhen so die Flexibilität ihrer Einsatzweise wesentlich. Das bislang übliche "Trockenfahren" des Schornsteins entfällt künftig.

Nach Wiederinbetriebnahme der HWE kann mit dem Abriss des alten Schornsteins begonnen werden. Hierzu wurden zwei Methoden planerisch untersucht: maschineller Rückbau und Sprengabbruch. Aus wirtschaftlichen Gründen und  zur Risikominimierung fiel die Entscheidung zu maschinellem Rückbau anstelle des Sprengabbruchs.

Es wird zunächst die Innenausmauerung des Schornsteins entfernt. Die Demontage der Außenröhre erfolgt mit Hilfe eines sog. Spinnenbaggers, der auf die Mündung aufgesetzt wird und den Stahlbetonschaft über mehrere Monate "abknabbert". Die Arbeiten zur Errichtung der Stahlschornsteine erfolgen im Zeitraum von 04 - 07/2017, damit der Rückbau des 200-m-Schornsteins ab 08/2017 beginnen und weitestgehend in diesem Jahr abgeschlossen werden kann. Die Kosten hierfür belaufen sich insgesamt auf knapp 3 Mio. €.

Der Ersatz des 200-m-Schornsteins ist ein weiterer Schritt, um das Innovationskraftwerk Reick für die nächsten Jahrzehnte fit zu halten.

Wie die DREWAG NETZ mitteilt, finden am Dienstag, dem 28.03.2017 Strombaumaßnahmen auf der Unkersdorfer Landstraße statt.

Aus diesem Grund kann die Druckerhöhungsstation Oberwartha nicht betrieben werden.

Dadurch kann es im Bereich Oberwartha in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr zu Wasserdruckmangel kommen.

Die DREWAG NETZ bittet alle betroffenen Kunden um Verständnis.

Die DREWAG NETZ plant bis 2018 den Neubau einer Trinkwasser-Hauptversorgungsleitung von der Borsbergstraße, über den Fetscherplatz, entlang der Striesener Straße bis zur Güntzstraße.

Der 1. Bauabschnitt umfasst den Fetscherplatz, die Querung der Fetscherstraße sowie die Einmündung der Borsbergstraße. Mit den Bauarbeiten ist im September 2016 begonnen worden.

Am 6. März 2017 soll die Leitungsverlegung im nördlichen Gehweg der Striesener Straße bis zur Thomaestaße und im Einmündungsbereich der Borbergstraße fortgeführt werden.

Dabei wird in der südlichen Fahrbahnhälfe der Borsbergstraße ein umfangreiches Armaturenkreuz montiert. Die Rohre und Armaturen haben einen Durchmesser von 800 mm. Eine entsprechend große Baugrube muss ausgehoben werden.

Zur Durchführung der Arbeiten sind folgenden Verkehrsraumeinschränkungen erforderlich:

Der Verkehr der stadtwärtigen Fahrspur der Borsbergstraße wird über die Krenkelstraße - Holbeinstraße – Thomaestraße umgeleitet (siehe Übersicht Umleitung).

Während der Dauer der Umleitungsführung besteht auf der Nordseite der Holbeinstraße zwischen Fetscher- und Thomaestraße Halteverbot.
Auf der Westseite der Krenkelstraße zwischen Borsberg- und Holbeinstraße ist während der Einrichtung der Umleitung am 6. März 2017 das Parken und Halten nicht erlaubt. Um danach das Parken wieder zu ermöglichen, darf die Krenkelstraße nur als Einbahnstraße von der Borsbergstraße in Richtung Holbeinstraße befahren werden.

Die Anton-Graff-Straße wird zwischen Borsbergstraße und Haydnstraße zur Sackgasse, die Einfahrt von der Haydnstraße ist möglich.

Der Straßenbahnverkehr ist nicht betroffen.

Die Bauarbeiten am Fetscherplatz sollen Mitte April 2017 beendet sein und kosten rund 900.000 EUR.

Übersicht Umleitung

Ab dem 06.03.17 wird die DREWAG NETZ mit der Verlegung einer neuen Fernwärmeversorgungsleitung in Löbtau beginnen.

Es werden Fernwärmeleitungen DN 500 (50 cm im Durchmesser) ab der Weißeritz durch die Löbtauer Straße, Eichendorffstraße bis zur Columbusstraße auf ca. 100 Metern Länge verlegt.

Die Löbtauer Straße wird dabei mittels einer sogenannten Durchpressung gequert. Zudem wird der Fernwärmeanschluss für einen geplanten Neubau auf der Freifläche an der Löbtauer/Columbusstraße so vorbereitet, dass in der Columbusstraße zu einem späteren Zeitpunkt nicht nochmal gearbeitet werden muss.

Zu Beginn der Arbeiten (10. und 11. KW) wird es punktuell, kurzfristig tageweise wegen Kampfmittelsondierung zu Verkehrseinschränkungen in der Löbtauer Straße kommen.

Im weiteren Verlauf wird es verschiedene Verkehrseinschränkungen und geänderte Fußgängerführung entsprechend der Bauabschnitte in der Eichendorff- und Columbusstraße geben. Ebenso entfallen Parkplätze in diesen Bereichen.
In den Sommerferien wird die Columbusstraße voll gesperrt werden.

Die Arbeiten sollen bis Ende August beendet sein und kosten rund 460.000 EUR. Ausführungsfirma vor Ort ist die Ludwig Pfeiffer GmbH.

Im Innovationskraftwerk Reick verbindet die DREWAG sowohl konventionelle als auch erneuerbare Energieerzeugungsanlagen mit Speicherung von Wärme und Strom.

Die DREWAG stellt sich den Herausforderungen der Energiewende und setzt weiter auf die Flexibilisierung Ihrer Erzeugungsanlagen. Dazu gehört auch die Erweiterung der vorhandenen Wärmespeicherkapazitäten. Am Standort des Innovationskraftwerkes in Reick investierte die DREWAG bereits in den vergangenen Jahren in Größenordnung in die Zukunftsfähigkeit der Dresdner Energieversorgung.

So wurde u.a. im Jahr 2014 eine Photovoltaikanlage in Ost-West Ausrichtung mit 600 kW elektr. Erzeugerleistung errichtet, welche ohne eine Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz wirtschaftlich betrieben wird. Die Anlage deckt vor allem in den Sommermonaten einen wesentlichen Teil des Eigenbedarfes des Kraftwerkes. Im Winter übernimmt dies eine kleine Dampfturbine in Kraft-Wärme-Kopplung. Sonne und Gas ergänzen sich so optimal. Im Jahr  2015 ging darüber hinaus Sachsens erster großtechnischer Batteriespeicher mit 2 MW elektrischer Leistung und 2,7 MWh Speicherkapazität erfolgreich in Betrieb.

Diese Tradition setzt die DREWAG auch in 2017 fort und investiert über 8 Mio. Euro in die Erweiterung der vorhandenen Wärmespeicheranlage. Die Speicherkapazität wird dabei von 6.600 m³ um 7.800 m³ erhöht und somit mehr als verdoppelt.

Damit wird nicht nur ein entscheidender Beitrag zur Sicherung einer stabilen, bedarfsgerechten, ökologischen und vor allem wirtschaftlichen Wärmeversorgung der Stadt Dresden geleistet. Mit dem Ausbau der Wärmespeicherkapazitäten bereitet die DREWAG das Fernwärmenetz auf die Zukunft vor und ermöglicht so perspektivisch auch die Aufnahme und Speicherung grüner Wärme aus erneuerbaren Energien.

Mit der Errichtung des neuen Wärmespeichers stellt sich die DREWAG den Zielvorgaben der Bundesregierung für die zukünftige Ausgestaltung der Energieversorgungslandschaft. Das Bauvorhaben wird mit einer Förderung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz aktiv unterstützt.

Bereits heute sind Wärmespeicher ein wesentlicher Flexibilitätsbaustein im Verbund der DREWAG-Energieerzeugungsanlagen, ohne die ein mit über 90% sehr hoher Anteil der Jahreswärmeerzeugung aus effizienter Kraft-Wärme-Kopplung nicht möglich wäre. Die DREWAG mindert damit im Vergleich zur getrennten Produktion von Strom und Wärme die Kohlendioxidemissionen jährlich um über 812.000 Tonnen und leistet so schon heute einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz in Sachsen und Dresden.
 

Technische Eckpunkte

Behälter:

  • Behälterhöhe mit Isolierung 29,7 m
  • Durchmesser mit Isolierung 4,9 m
  • Leergewicht eines Behälters ca. 100 Tonnen (Wanddicken von 27 – 29 mm)
  • Speichervolumen je Behälter 390 m³
  • Ausgelegt für einen Systemdruck von 19 bar(ü)
  • Hersteller Firma Gronemeyer&Banck; Spezialist für Industriebehälter aus Steinhagen (Westf.)


Gesamtanlage Neubau:

  • 20 Druckspeicherbehälter
  • Jeweils 4 Behälter sind in Reihe geschaltet und bilden eine sogenannte Speicherstraße
  • Gesamtspeichervolumen 7.800 m³ oder
  • 490 MWh Wärme (bei einer Temperaturdifferenz zwischen warmer und kalter Seite von 55 K)
  • Voll geladen oder entladen in ca. 5 Stunden
  • Einbindung in das Zentrale Fernheiznetz


Zeitplan:

Ende Feb. 2017 Beginn Bautätigkeiten / Baugrube
Mrz. - Sept. 2017 Werksfertigung der Behälter
Mai 2017 Fertigstellung Fundament Wärmespeicher
Mai - Sept. 2017 Transport / Anlieferung der Behälter in 3 Schüben à 8, 6 und 6 Behältern
KW 29 / KW 34 / KW 40 Behälteraufstellung
Aug. - Dez. 2017 Anlagenmontage
1.Quartal 2018 Inbetriebnahme


Über die genauen Termine Anlieferung Wärmespeicher (Mitte des Jahres) wird die DREWAG rechtzeitig informieren.

Was die Nilpferde im Keller machen? Vorräte auffressen natürlich! In Häusern, durch die ein Wirrwarr an Treppen führt, Menschen kopfunter von Geländern hängen und Süßigkeiten Beine bekommen, ist vieles denkbar.

Natalie Nitouche hat diese Szenen in ihren Bildern festgehalten. Ab dem 22. Februar sind sie im DREWAG-Treff im World Trade Center zu sehen. Die Frage nach dem Sinn überlässt die Malerin und Musikerin dabei ganz dem Betrachter. Sie will weder lupenreine Deutungen, noch eine starre Wahrnehmung ihrer Gemälde.

„Meine Bilder sind wie eine Insel, auf der es viele Möglichkeiten der Interpretation gibt“, lockt sie. Natalie Nitouche, geboren 1987 in Meißen, schickt die Betrachter auf die Reise und bietet ihrer Fantasie vielfältige, mitunter abgründige Ziele. Dabei verbindet sie Träume und Realität, webt die großen Menschheitsfragen nach dem Sinn des Lebens und des Todes ein. Heraus kommen Geschichten in Öl, auf Leinwand oder Holz, die einen eigentümlichen Sog entwickeln. „Ich will herausfinden, was einen Menschen zu dem macht, was er ist“, sagt die 29-Jährige. Dafür schaut sie hinter verschlossene Türen, zeigt Abgründe, Süchte, Einsamkeit. Der Betrachter kann darin lesen wie in einem Roman.

Die junge Malerin hat 2015 ihr Studium der Theatermalerei an der Hochschule für Bildende Kunst in Dresden abgeschlossen. Ihre Diplomarbeit war ein 6 mal 4 Meter großes Bühnenbild für die Dresdner Band „Stilbruch“. Den Hang zum Großen hat sich Nitouche, die als freischaffende Künstlerin in Gauernitz lebt, bewahrt. Manche der rund 25 Bilder, die sie im DREWAG-Treff ausstellen wird, messen immerhin 1,60 Meter mal 1,80 Meter. Bis zum 12. Mai kann man dort auf eine Reise in ihre Fantasiewelten gehen.

Die Ausstellung ist vom 22.02. bis 12.05.2017 im DREWAG-Treff während der Öffnungszeiten (Mo. - Fr. 09:00 - 19:00 Uhr, Sa. 09:00 - 13:00 Uhr) zu sehen.

Zur Vernissage am Mittwoch, dem 22.02.2017 um 19:30 Uhr sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen.

In Vorbereitung des Baus der Fernwärmetrasse nach Pieschen werden in den nächsten Tagen Bäume entlang
 

  • des Elberadweges zwischen der Uferstraße und dem Citybeach sowie
  • der Leipziger Straße zwischen der Gothaer Straße und der Erfurter Straße

 
gefällt.

Am Elberadweg betrifft es insgesamt 14 Traubenkirschen auf der nordöstlichen Seite am Citybeach und zwei weitere Bäume am Neustädter Hafen. Die elbseitige Reihe der Traubenkirschen am Citybeach bleibt erhalten.
An der Leipziger Straße werden ein Ahornbaum im öffentlichen Verkehrsraum und zwei Bäume auf Privatgrundstücken gefällt. Zusätzlich werden auf einem weiteren Grundstück Sträucher entfernt.

Für die gefällten Bäume und Sträucher werden durch die DREWAG in diesem Gebiet Ersatzpflanzungen vorgenommen.

 

Wie die DREWAG NETZ mitteilt, kam es heute gegen 6.41 Uhr zu einer 110-kV-Kabelstörung im Umspannwerk Tolkewitz.

Ein Brand in einem Kabel hat einen Trafo spannungslos geschaltet.

Die automatische Umschaltung hat ca. 7 Sekunden gedauert. In dieser Zeit waren große Teile des Dresdner Ostens, ca. 20.000 Kunden von Stromausfall betroffen.

Die DREWAG NETZ ist nun dabei, den Schaden zu untersuchen und den Kabelabschnitt neu zu bauen.

Die DREWAG lädt in die Trainingshalle der EnergieVerbund Arena und auf die Außen-Eisfläche, Magdeburger Straße am Samstag, dem 14. Januar 2017 von 10:00 bis 18:00 Uhr ein.

Alle Besucher können sich von einem tollen Programm und dem Element Eis überraschen lassen.

Es gibt unter anderem...

  • freies und kostenloses Eislaufen in der Arena und auf der Freifläche, Schlittschuhausleihe möglich
  • Spiel und Spaß für die ganze Familie
  • Eisdisco
  • Getränke- und Cateringangebot zu moderaten Preisen
  • Bobanschubbahn, Eiskletterwand
  • Märchenwald und Mitmachaktion für Kinder
  • Führungen durch das Gelände mit großer Eisarena und Blick in die Kabine der Dresdner Eislöwen (14:00, 15:00 und 17:00 Uhr)

ab 15:00 Uhr...

  • Präsentation der Dresdner Eislöwen mit Vorstellung der Spieler, Interview und Autogrammstunde

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Gerlind OstmannPressesprecherin

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