Stromsteuer

Stromkosten sparen - Stromsteuer

Die Stromsteuer gehört zu den bundeseinheitlich geregelten Verbrauchssteuern und wird auf elektrischen Strom innerhalb des deutschen Steuergebietes erhoben. Die Stromsteuer wird auf die Entnahme von Strom aus dem Versorgungsnetz zum Verbrauch und auf den Verbrauch selbst erzeugten Stroms erhoben und beträgt derzeit 2,05 ct/kWh (netto). Als steuerliche Bemessungsgrundlage legt das Stromsteuerrecht die Megawattstunde (MWh) fest.

Rechtsgrundlagen sind das Stromsteuergesetz (StromStG) und die Stromsteuer-Durchführungsverordnung. Verwaltet wird die Steuer vom Bund und damit den Hauptzollämtern. Die Einnahmen stehen dem Bund zu.

Steuerentlastungen

Die Stromsteuer kann bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen erlassen, erstattet oder vergütet werden.

Ein Excel-Berechnungsmodul für die Steuerentlastungen finden Sie auf

Ausführliche Informationen zur Versteuerung, den Entlastungsmöglichkeiten und Befreiungen sowie deren Voraussetzungen finden Sie auf

Des Weiteren finden Sie alle amtlichen Vordrucke und entsprechende Merkblätter im Formularcenter des Zoll.


Spitzenausgleich gilt bis 2022

Der Spitzenausgleich nach §10 StromStG und §55 EnergieStG wurde im Zuge der ökologischen Steuerreform eingeführt. Ziel des Spitzenausgleichs ist, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen des Produzierenden Gewerbes in Deutschland zu erhalten. Die Nachfolgeregelung gilt seit dem 1. Januar 2013 für die nächsten zehn Jahre bis 2022. Die Einstufung in das Produzierende Gewerbe erfolgt nach der vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Klassifizierung der Wirtschaftszweige in der Fassung von 2003 (§ 2 Abs.3 StromStG).

Eine Steuerentlastung wird gewährt, soweit das Unternehmen nachweist, dass es im Antragsjahr über ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 (Ausg. 2011) oder Umweltmanagementsystem nach EMAS verfügt.  

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU gemäß der Empfehlung 2003/361/EG der EU-Kommission in der jeweils geltenden Fassung) sind bestimmte Vereinfachungen geschaffen worden. Für KMU sieht der Gesetzgeber ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 oder ein sog. alternatives System zur Verbesserung der Energieeffizienz als ausreichend an.

Die Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) und deren Erläuterungen bestimmen näher, welche Anforderungen im Einzelnen erfüllt sein müssen.

Die DREWAG bietet Ihnen zur Verbesserung Ihrer Energieeffizienz und zur Einführung des Energiemanagementsystems Beratungsdienstleistungen an.