Informationen der Öffentlichkeit gemäß 12. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes StörfallV, Anhang V

Anlage: Biogasanlage Dresden-Klotzsche

  1. Betreiber: DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH
    Anschrift Betriebsbereich: Biogasanlage Dresden-Klotzsche, Zum Kraftwerk 10, 01109 Dresden
     
  2. Der Betriebsbereich unterliegt der unteren Klasse der 12. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes - Störfall-Verordnung. Die dementsprechenden Angaben wurden der zuständigen Behörde vorgelegt.
     
  3. In der Biogasanlage Klotzsche wird durch Vergärung eines Gemisches aus Nachwachsenden Rohstoffen und Rindergülle Biogas erzeugt. Anschließend erfolgt die energetische Verwertung des erzeugten Biogases vor Ort in einem BHKW, in welchem das Biogas mittels Verbrennungsmotor im KWK-Prozess in Strom und Wärme umgewandelt wird.
     
  4. Störfallrelevanter Stoff: Biogas
    Biogas ist hochentzündlich. Bei Entzündung kann es zu lokalen Explosionen sowie zu Bränden kommen.
     
  5. Im Falle des Eintritts eines Störfalls mit potentieller Gefährdung der Bevölkerung informiert die DREWAG über die lokalen Medien.

    Verhalten bei einem Störfall:
    Das Betriebsgelände ist mit einer geschlossenen Umzäunung versehen. Der in direkter Nähe zum Ereignisort befindlichen Bevölkerung wird dringend geboten, sich unverzüglich vom Ereignisort zu entfernen bzw. diesem fern zu bleiben.
     
  6. Informationen entsprechend §17 Abs. 1 und 2 der StörfallV können beim zuständigen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Referat 52 eingeholt werden.


Anlage: Biogasanlage Haßlau

  1. Betreiber: DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH
    Anschrift Betriebsbereich: Biogasanlage Haßlau, Ossig 17, 04741 Roßwein
     
  2. Der Betriebsbereich unterliegt der unteren Klasse der 12. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes - Störfall-Verordnung. Die dementsprechenden Angaben wurden der zuständigen Behörde vorgelegt.
     
  3. In der Biogasanlage Haßlau wird durch Vergärung eines Gemisches aus Nachwachsenden Rohstoffen und Rindergülle Biogas erzeugt. Anschließend wird das Biogas zu Biomethan aufbereitet und an die Einspeiseanlage des Gasnetzbetreibers ONTRAS Gastransport GmbH übergeben. Diese Anlage verdichtet Biomethan auf das Druckniveau des Gasverteilnetzes, anschließend erfolgt die Einspeisung in die angrenzende Ferngasleitung.
     
  4. Störfallrelevanter Stoff: Biogas
    Biogas ist hochentzündlich. Bei Entzündung kann es zu lokalen Explosionen sowie zu Bränden kommen.
     
  5. Im Falle des Eintritts eines Störfalls mit potentieller Gefährdung der Bevölkerung informiert die DREWAG über die lokalen Medien.

    Verhalten bei einem Störfall:
    Das Betriebsgelände ist mit einer geschlossenen Umzäunung versehen. Der in direkter Nähe zum Ereignisort befindlichen Bevölkerung wird dringend geboten, sich unverzüglich vom Ereignisort zu entfernen bzw. diesem fern zu bleiben.
     
  6. Informationen entsprechend §17 Abs. 1 und 2 der StörfallV können beim zuständigen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Referat 52 eingeholt werden.


Anlage: Gasturbinen-Heizkraftwerk Nossener Brücke

  1. Betreiber: DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH
    Betriebsbereich: Heizöltank des Gasturbinen-Heizkraftwerks Nossener Brücke, 01159 Dresden Oederaner Straße 21 - 25
     
  2. Der Betriebsbereich unterliegt der unteren Klasse der 12. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes - Störfall-Verordnung. Die dementsprechenden Angaben wurden der zuständigen Behörde vorgelegt.
     
  3. Das Gasturbinen-Heizkraftwerks Nossener Brücke dient der öffentlichen Strom- und Wärmeversorgung. Drei Gasturbinenanlagen mit nachgeschaltetem Abhitzekessel sowie eine Dampfturbine erzeugen bedarfsgerecht Strom und Wärme für die Stadt Dresden. Als Brennstoffe kommt Erdgas zum Einsatz. Zur Versorgung im Notbetrieb, bei unzureichender Erdgasversorgung, wird Heizöl EL nach DIN 51 603-1 eingesetzt. Die Lagerung und Bevorratung des Heizöl EL erfolgt im Heizöltank. Für die Befüllung des Tanks stehen eine Eisenbahnwaggon- und eine Tankwagenentladestelle zur Verfügung.
     
  4. Störfallrelevanter Stoff: Leichtes Heizöl HEL
    HEL ist gesundheitsschädlich und umweltgefährlich, und ist identisch mit Dieselkraftstoff; im Gegensatz zu Benzin ist Heizöl schwer entzündlich (hoher Flammpunkt);Rauchen und offenes Feuer ist dennoch in der Umgebung zu unterlassen.
     
  5. Im Falle des Eintritts eines Störfalls mit potentieller Gefährdung der Bevölkerung informiert die DREWAG über die lokalen Medien.

    Verhalten bei einem Störfall:
    Das Betriebsgelände ist mit einer geschlossenen Umzäunung und Videoüberwachung versehen. Der in direkter Nähe zum Ereignisort befindlichen Bevölkerung wird dringend geboten, sich unverzüglich vom Ereignisort zu entfernen bzw. diesem fern zu bleiben.

    Austritt von Heizöl:
    Bei Austritt von Heizöl sind keine direkten Auswirkungen auf die Nachbarschaft zu befürchten. Der Lagertank ist doppelwandig ausgeführt und besitzt ein Leckageüberwachungssysteme.

    Brände mit Heizöl:
    Bei Registrierung eines Brandes kommt die Feuerlöscheinrichtung der Tankanlage zum Einsatz  und es erfolgt zeitgleich die Alarmierung der öffentlichen Feuerwehr.

    Aufgrund der vorhandenen Abstände zu den Nachbarn des Tanks sind keine gesundheits-schädlichen Auswirkungen zu erwarten. Sollte ein größerer Brandfall eintreten und Brandgase durch eine ungünstige Windsituation dennoch wahrnehmbar sein, ist es angeraten, geschlossene Räume aufzusuchen und die Fenster zu schließen. Auswirkungen durch Hitzeentwicklung im Brandfall sind auf das Tankgelände beschränkt.
     
  6. Informationen zur letzten Vor‐Ort‐Besichtigung sind unter www.umwelt.sachsen.de abrufbar
     
  7. Informationen entsprechend §17 Abs. 1 und 2 der StörfallV können beim zuständigen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Referat 52 eingeholt werden.

 

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