Saubere Luft für die Dresdner

Verbrennung erzeugt nicht nur Energie und Wärme, sondern leider auch Schadstoffe in der Luft; zum Beispiel Staub, Schwefeldioxid und Kohlendioxid. Umweltfreundlichere Energieträger und moderne Filter-Technologien können die Schadstoffbelastung jedoch spürbar mindern.

In den vergangenen Jahren hat die DREWAG ihre Luftschadstoffemissionen ständig gesenkt und so wesentlich die Luftqualität für die Dresdner verbessert. Wir haben einen großen Anteil daran, dass Dresden seinen Kohlendioxid-Ausstoß senken kann – so, wie es die Selbstverpflichtung der Stadt im Rahmen der Agenda 21 vorsieht.

Die Entlastung in Zahlen
Gegenüber 1991 haben wir die Emissionen von Staub und Schwefeldioxid um über 90% gesenkt. Um 74 % ging der Ausstoß von Stickstoffoxiden zurück und um 56% bei Kohlendioxid.

Fast 350 Mio. Euro investiert
Der enorme Rückgang kommt nicht von ungefähr: Wir haben Altanlagen stillgelegt, auf umweltfreundlichere Energieträger wie Erdgas umgestellt und neue Anlagen errichtet, die den aktuellen Umweltstandards entsprechen. Seit 1997 wird in keinem unserer Kraftwerke mehr Kohle verbrannt. Dafür haben wir allein in den Jahren 1991 bis 1999 rund 150 Mio. DM (rund 75 Mio. EUR) aufgewendet. Das Kernstück unserer Maßnahmen zur Luftreinhaltung war jedoch der Bau des neuen Gasturbinen-Heizkraftwerkes an der Nossener Brücke für rund 540 Mio. DM (rund 270 Mio. EUR). Alte Kraftwerke wurden damit überflüssig.

Die effektivsten Maßnahmen waren:
Stilllegung des Heizkraftwerks Cotta (Rohbraunkohle) 1992.
Umrüstung des HKW Dresden-Nord von festen Brennstoffen auf Erdgas bzw. leichtes Heizöl in den Jahren 1992/93 und Erweiterung um eine Gasturbine 1995.
Schrittweise Stilllegung des Heizkraftwerks Dresden-Mitte ab 1990 bis 1994.
Stilllegung des Heizwerks Marienallee, in dem Steinkohle und Braunkohlenbriketts eingesetzt wurden, im Mai 1995.
Stilllegung des alten Heizkraftwerks Nossener Brücke im März 1997, die letzte feststoffgefeuerte Anlage ging damit vom Netz.

Damit sind die Anlagen der DREWAG auf dem neuesten technologischen Stand. Der Schadstoffausstoß wird künftig auf dem gegenwärtigen Niveau liegen bzw. entsprechend des Kundenbedarfes bei Strom und Fernwärme schwanken. Natürlich werden wir weiter alle Möglichkeiten zur Senkung des Schadstoffausstoßes nutzen: Sei es durch Erhalt und Optimierung des Fernheiznetzes, die Förderung erneuerbarer Energien über den Innovationsfonds oder eine intensive Kundenberatung zu Energiesparmaßnahmen.

Mehr Informationen zum Thema Umweltschutz:
Luftreinhaltung
Elektromagnetische Felder
Gewässerschutz

Abfallwirtschaft
Innovationsfonds
Grüner Strom