Wir entwickeln die Kraft-Wärme-Kopplung weiter

In unseren Kraftwerken treibt eine Dampfturbine einen Generator an, der den Strom erzeugt. Zwischen beiden braucht man ein Getriebe, da sich die Turbine schneller dreht als der Generator. Je kleiner die Turbinenleistung ist, desto schneller muss sie drehen – und desto größer ist das Getriebe, das die Drehzahl auf den Generator übersetzt. Dieses Getriebe vermindert den Wirkungsgrad der Anlage, weil es ja selbst auch Energie braucht.

Im Heizwerk Reick haben wir nun einen Versuchsstand mit einer Kleindampfturbine errichtet und testen ein neues Prinzip: Turbine und Generator werden starr verbunden, drehen gleich schnell und erzeugen so einen hochfrequenten Wechselstrom. Erst im Anschluss reduziert ein spannungsgeführter Frequenzumrichter die Frequenz des Stromes auf die Netzfrequenz von 50 Hz. Davon erwarten wir eine höhere Energieausbeute – und in der Folge eine geringere Umweltbelastung. So wird die Kraft-Wärme-Kopplung noch effizienter.

Am Projekt beteiligt sind neben der DREWAG die TU Dresden sowie die Firmen Kühnle, Kopp und Kausch (Turbine) und RWE Solutions Piller (Generator).

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